Australisches Zitronenblatt – Plectranthus
Ich liebe den Duft dieser Pflanze und das angenehm beharrte Blatt, das sich ganz flauschig anfühlt.
Meine Erfahrung: Mittlerweile habe ich das australische Zitronenblatt im 3. Jahr.
Absolut Pflegeleicht: Im Sommer steht es vor Regen geschützt im Wintergarten und im Winter in der Nähe des Kamins am Südfenster. Der Wasserbedarf ist recht hoch (auch im Winter), Schädlinge hatte ich bisher nicht und mittlerweile ist sie knapp 2 Meter hoch und ich habe im Frühjahr wieder einen größeren Topf nehmen müssen.
Die Vermehrung: Die Schönheit ist absolut schnittverträglich – Einfach in ein Glas mit Wasser stellen (nicht in die direkte Sonne) und warten. Nach ca. 3 Wochen sind Wurzeln zu sehen.
Die Erde mische ich aus Kräutererde, Citruserde, etwas Sand und regelmäßig wird mit Bananenschalensud gedüngt.
In der Küche ist Verwendung vielschichtig: Tee, Sirup,Zitronenzucker, Dessert, Toppings und auch herzhafte Speisen. Nur mit der Dosis sollte man vorsichtig sein, da die Blätter extrem stark sind.
Bei Insektenstichen kühlend, bei Erkältung inhalieren, bei Verdauungsstörungen hilfreich und als Raumduft ein absolutes muss (selbst getrocknete Blätter sind noch voll duftend.
Rezept Aromatisierter Zitronenzucker:
Mixen Sie 3–5 frische Blätter mit 150 g Zucker im Standmixer zu einer feuchten, grünen Masse. Lassen Sie diese zwei Tage auf Backpapier trocknen. Perfekt für Gebäck, Joghurt oder Tee.
Geschichte:
Ursprung: Die Pflanze stammt aus den tropischen Regenwäldern und Bergregionen in Queensland, Australien.
Traditionelle Nutzung: In ihrem Ursprungsland nutzen die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, die Pflanze beziehungsweise verwandte Harfensträucher seit Jahrhunderten als traditionelle Heilpflanze in der Naturheilkunde – unter anderem bei Atemwegserkrankungen
Sie wurde erst vor wenigen Jahren in Australien entdeckt und fand von dort aus ihren Weg als Zier- und Duftpflanze nach Europa.