Zimmer-Jasmin, Jasminum polyanthum

Ich liebe Jasmin- Allein der Duft seiner Blüten wirkt schon entspannend. Der Gattungsname Jasminum leitet sich vom persischen Wort „yasmīn“ (Geschenk Gottes / duftende Blume) ab. Der Artname polyanthum kommt aus dem Griechischen und bedeutet „vielblütig“.

Meine Erfahrung: Ich habe diesen tollen Wegbegleiter nun mehr als 16 Jahren ganzjährig im unbeheizten Wintergarten stehen. Aufgrund des Kältereizes blüht der Jasminum zuverlässig jedes Jahr.

Wichtig ist insbesondere im Sommer, dass der enorme Wasserbedarf gedeckt wird – ich gieße bis Wasser im Untersetzer erscheint. Man muss aufpassen, dass er die Nachbarn nicht erdrückt.

Ableger kann man gut schneiden und in Wasser bewurzeln. Aufpassen sollte man nur (ist mir leider vor Jahren mal passiert), dass man den Jasmin nicht zu tief zurück schneidet (ähnlich wie Lavendel)-dann kann es passieren, das die Pflanze stirbt.

Verwendung: Der Zimmer-Jasmin ist anders als der arabische Jasmin nicht für den Verzehr oder als Tee geeignet. Seine Pflanzenteile sind leicht giftig und können zu Magenbeschwerden führen.

Für  Raumdekoration ,  Balkon, Terrasse und Floristik werden die Pflanzenteile gerne genutzt aber auch in der 

Dufttherapie: Der intensive Blütenduft wirkt entspannend, stimmungsaufhellend und stressreduzierend.

Parfümindustrie: Extrakte der Blütenöle werden für hochwertige Düfte und Kosmetika verwendet.

Geschichte:

Der botanischer Ursprung in Asien – Der Zimmer-Jasmin stammt ursprünglich aus den Bergregionen Südwestchinas (vor allem den Provinzen Yunnan und Sichuan) sowie aus Myanmar.

Erstbeschreibung (1891) durch den  französischen Botaniker Adrien René Franchet

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts suchten europäische „Pflanzenjäger“ in China gezielt nach exotischen Zierpflanzen für den westlichen Adel und botanische Gärten.

Im asiatischen Raum gilt die Pflanze seit jeher als Symbol für Schönheit, Reinheit und Gastfreundschaft.